Schleppen Schleusen Helfen

ACHTUNG: Am Beginn ist die Audio-Qualität leider sehr schlecht, wer es nicht aushält sollte gleich ans Ende der Einleitung springen.

Diskussionsabend zu Geschichte und Gegenwart von Fluchthilfe mit Gabriele Anderl und Simon Usaty den Herausgeber_innen von „Schleppen Schleusen Helfen“ (Mandelbaum Verlag, 2016), sowie Ernst Löschner (Alpine Peace Crossing), Marko Feingold und Lina Cenic (Diakonie Rechtsberatung). Moderation: Sabine Bruckner

Diskussionsabend zur Geschichte und Gegenwart von Fluchthilfe

14258313_1437261852967152_7485121017848286791_oAsyl ist die letzte Sicherheitsgarantie menschlichen Seins. Dieses Recht müssen jene einfordern, denen alle anderen Rechte verweigert wurden. (…) Asyl ist Ausfallshaftung und Grundlage aller Menschenrechte zugleich. (Doron Rabinovici)
Im historischen Rückblick wurde dieses Menschenrecht ebenso missachtet wie in der aktuellen Situation vor und innerhalb Europas Grenzen. Zwangsläufig waren und sind illegale Grenzübertritte damit die vielfach lebensrettende Konsequenz dieser Verweigerung und Zurückweisung.
Angesichts der immer rigorosen Abwehrmaßnahmen, mit denen Europa seine Grenzen abzuriegeln versucht, ist Flucht mit Hilfe von Schlepperei und Fluchthilfe oft die einzige Möglichkeit. So unterschiedlich die Motive für Flucht sind, so unterschiedlich sind jene von SchlepperInnen. Manche handeln aus humanitären Beweggründen und ohne Gewinnabsicht. Andere betreiben die Beförderung von Flüchtlingen als Geschäft. In der öffentlichen Darstellung von Schleppern wird selten ein differenzierendes Bild gezeichnet.
AutorInnen des Buches  „Schleppen Schleusen Helfen“ (Mandelbaum Verlag, 2016), ExpertInnen und AktivistInnen werden in der Diskussionsrunde zu Wort kommen und versuchen, dieser Differenzierung aus verschiedenen Blickwinkeln gerecht zu werden.

Hompage der Veranstaltung

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