Zum Thema Seenotrettung

 

05/07/2015 – How to Watch the Med

Dieses Mal gibt es Audioausschnitte einer Informationsveranstaltung mit zwei Aktivist_innen von Watch the Med/Alarmphone. In Reaktion auf die vielen Toten im Mittelmeer versucht die Gruppe, Geflüchtete auf dem Mittelmeer und bereits vor der Überfahrt aufzuklären, aber auch mit Hilfe des Alarmtelefons in Seenot geratene Menschen zu unterstützen und die Küstenwache oder Frachtschiffe zur Hilfe zu rufen. Watch the Med dokumentiert die Verletzungen der Rechte von Migrant_innen, und Todesfälle, und macht diese einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Die Aktivist_innen erzählen davon, wie Watch the Med zustande gekommen ist, von ihrer Arbeit mit dem Alarmtelefon und von den Diskussionen und offenen Fragen, die sich durch die politische Praxis ergeben.
In der hier stark gekürzten Fassung des im Originals circa 2-stündigen Mitschnitts fehlen sämtliche französischsprachigen Passagen; und damit auch sämtliche (Original-)Aussagen der französischsprachigen Aktivistin Sonia Garziz. Bei einigen der Passagen dieser gekürzten Version handelt es sich eigentlich um Übersetzungen ihrer Aussagen durch Dieter Behr, in anderen Teilen gibt der Aktivist seine eigene Meinung wider.
Der gesamte Mitschnitt in französischer, englischer und deutscher Sprache kann im CBA nachgehört werden.

 

Metrolaut 26 – Seenotrettung

Mit Sea-Watch und SearchWing auf der Suche nach Menschen in Lebensgefahr

Ruben Neugebauer von Sea-Watch und Steini von SearchWing erklären, wie Seenotrettung funktioniert und wie humanitäre Organisationen die extremen Herausforderungen bei der Seenotrettung im Mittelmeer auch mit der Hilfe von Technik bewältigen können. Dabei geraten die Seenotretter selbst immer mehr in den Fokus der europäischen Politik, die den Kontinent komplett gegen Flucht abschotten will – und die Lebensretter zunehmend als Störfaktor sieht.

Searchwing – Mit Drohnen leben retten

Refugees are dying in the Mediterranean Sea. Thousands of them.
We are building fixed wing drones, autonomously searching for refugee-vessels in a radius of 50km around a base-ship.
The association “Seawatch e.V.” has bought two well equipped Ships to help and rescue those people. But to help them we first have to find them.

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