Archives for : Terminitus empfiehlt

Jingle Soli.Cafe

Wir haben mit vielen Leuten gemeinsam ein Kaffeehaus eröffnet: Es heißt Solicafe und ist in der Schallmooser Hauptstraße 31. 

Im Moment hat es jeden Mittwoch und Freitag von 16:00-22:00 Uhr geöffnet.Essen, Trinken, Spielen Zeitung lesen, Veranstaltungen machen. Wer sir sind und warum wir da machen könnte ihr hier lesen.

Das Solicafe finanziert sich durch eure Spenden (pay as you wish) und wird belebt von euren Veranstaltungen.

Wir freuen, wenn ihr den Jingle auch in eure Radiosendung übernehmt.

Die Termiten sind online

Endlich habe ich es geschafft alle alten Ausgaben des: “Termit | Linke Emanzipatorische Flugschrift mit Terminen [2010-2014]” auf Termitinitus hochgeladen. Wir kommen also von Termitinitus unserer Archivrolle nach.Ihr findet alle Ausgaben wenn ihr ganz nach unten scrollt : https://termitinitus.org/sendungen

Beim Termit handelte es sich um eine Zeitschrift und linken Terminplan aus Salzburg. Namensgeber für eine Radiosendung auf der Radiofabrik und angelehnt daran nannten wir unseren Podcast Termitinitus. Dreieinhalb Jahre war der Termit nicht wegzudenken aus der Salzburger linken Szene. Gründungsidee war die vielen Linken Veranstaltungen und Ideen in einem Blatt zu vereinen. Irgendwann gab es Streitereien und die Idee war nicht mehr durchzuführen. Was bleibt sind für mich eine wunderbarre Freundschaft mit Ernestine und Emil und nun auch online verfügbar, das Zeugnis einer jahrelangen Zusammenarbeit zwischen diversen Personen und der Spass etwas umzusetzen.

Viel Spass beim Schmökern.

 

Zum Thema Seenotrettung

 

05/07/2015 – How to Watch the Med

Dieses Mal gibt es Audioausschnitte einer Informationsveranstaltung mit zwei Aktivist_innen von Watch the Med/Alarmphone. In Reaktion auf die vielen Toten im Mittelmeer versucht die Gruppe, Geflüchtete auf dem Mittelmeer und bereits vor der Überfahrt aufzuklären, aber auch mit Hilfe des Alarmtelefons in Seenot geratene Menschen zu unterstützen und die Küstenwache oder Frachtschiffe zur Hilfe zu rufen. Watch the Med dokumentiert die Verletzungen der Rechte von Migrant_innen, und Todesfälle, und macht diese einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Die Aktivist_innen erzählen davon, wie Watch the Med zustande gekommen ist, von ihrer Arbeit mit dem Alarmtelefon und von den Diskussionen und offenen Fragen, die sich durch die politische Praxis ergeben.
In der hier stark gekürzten Fassung des im Originals circa 2-stündigen Mitschnitts fehlen sämtliche französischsprachigen Passagen; und damit auch sämtliche (Original-)Aussagen der französischsprachigen Aktivistin Sonia Garziz. Bei einigen der Passagen dieser gekürzten Version handelt es sich eigentlich um Übersetzungen ihrer Aussagen durch Dieter Behr, in anderen Teilen gibt der Aktivist seine eigene Meinung wider.
Der gesamte Mitschnitt in französischer, englischer und deutscher Sprache kann im CBA nachgehört werden.

 

Metrolaut 26 – Seenotrettung

Mit Sea-Watch und SearchWing auf der Suche nach Menschen in Lebensgefahr

Ruben Neugebauer von Sea-Watch und Steini von SearchWing erklären, wie Seenotrettung funktioniert und wie humanitäre Organisationen die extremen Herausforderungen bei der Seenotrettung im Mittelmeer auch mit der Hilfe von Technik bewältigen können. Dabei geraten die Seenotretter selbst immer mehr in den Fokus der europäischen Politik, die den Kontinent komplett gegen Flucht abschotten will – und die Lebensretter zunehmend als Störfaktor sieht.

Searchwing – Mit Drohnen leben retten

Refugees are dying in the Mediterranean Sea. Thousands of them.
We are building fixed wing drones, autonomously searching for refugee-vessels in a radius of 50km around a base-ship.
The association “Seawatch e.V.” has bought two well equipped Ships to help and rescue those people. But to help them we first have to find them.

Hoch der 1. Mai! | Für die Anarchie!

 

Der 1. Mai und eine anarchistische Perspektive darauf

Quelle: (B) Anarchistische Beiträge zum ersten Mai 2013 – Broschüre

84778Dieser Text soll uns allen noch einmal ins Gedächtnis holen, welche Geschichte der 1. Mai als internationaler Feiertag hat, und, dass in der Entstehung dieses Tages ein Stück anarchistischer Historie zu finden ist. Wir möchten mit diesem
Beitrag versuchen unsere Teilhabe an diesem einen Tag der Auflehnung zu begründen und noch einmal mehr das Bewusstsein für ihn schärfen.
Auch und gerade deshalb erscheint es uns wichtig uns mit dem Entstehungstag 1886 auseinander zu setzen und auf eben dessen Geschichte verweisen. Dieser Text erzählt allerdings ‘nur’ die Geschichte der Haymarket Ereignisse, er lässt die weiteren 127 Jahre Geschichte rund um den 1. Mai außen vor, welche durchaus auch anarchistische Motivationen beinhalten.

Die Haymarket Affäre

Die Ursprünge des 1. Mai liegen in den USA. In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts kamen mit der Einwandererwelle aus Europa viele in ihrer Heimat verfolgte Sozialist_innen und Anarchist_innen in die USA. Während der Neuorganisierung der nordamerikanischen Arbeiterbewegung spielten sie eine wichtige Rolle.
Anarchist_innen wollten damals wie heute eine Gesellschaft ohne Herrschaft des Menschen über den Menschen aufbauen. Vor allem in Chicago, eines der großen Industriezentren, wurden sie zur treibenden Kraft der Arbeiterbe-
wegung. Viele Gewerkschaften und Zeitungen wurden von ihnen ins Leben gerufen. Bereits in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts wurden von Anarchist_innen und Sozialist_innen die Forderung nach einem 8-Stunden-Tag
in den USA aber auch in sämtlichen Ländern auf dieser Welt, erhoben. 1884 wurde die Forderung auf dem „All- Unions Day“ der Gewerkschaften erneut gestellt und eine landesweite Kampagne beschlossen. Durch eine großangelegte Streikoffensive und einen landesweiten Generalstreik am 1. Mai 1886 sollte der 8-Stunden-Tag endgültig durchgesetzt werden. Anarchist_innen wurden, wie ein Chronist der Arbeiterbewegung schrieb, zum Motor und revolutionärern-Spitze der gesamten Bewegung.
Am 1. Mai 1886 wurde der Generalstreikaufruf von 350.000 Arbeiter_innen befolgt, davon 40.000 aus Chicago. Unternehmen setzten Streikbrecher, Polizei und privat angeheuerte Söldnertruppen gegen die Streikenden ein. Am
3. Mai fand in der Nähe der Landmaschinenfabrik McCormick eine Massenveranstaltung der Holzarbeitergewerkschaft statt. Die Polizei überfiel die Versammlung und erschoss 4 Arbeiter. Einen Tag später versammelten sich aus Protest darüber tausende auf dem Chicagoer Haymarket. Als die Versammlung begann sich
aufzulösen, wurde sie von einer Polizeieinheit angegriffen. Augenblicke später detonierte eine Bombe, die von einem Unbekannten geworfen wurde. Bis heute ist nicht geklärt, ob es sich um einen “Provokateur“ handelte. Die Polizei eröffnete sofort das Feuer auf die fliehenden Männer, Frauen und Kinder. Der ganze Platz war von Leichen übersät.
Da auch sieben Polizisten getötet wurden, hatten Staat und Unternehmer nun endlich einen Vorwand um gegen die Arbeiter_innenbewegung vorzugehen. Hunderte von Arbeiter_innen, egal ob aus anarchistischen, sozialistischen
oder kommunistischen Kreisen, wurden verhaftet. Den prominentesten Anarchisten wurde wegen der Haymarket Vorfälle der Prozess gemacht. Obwohl nachgewiesen war, dass keiner der Angeklagten die Tat hätte begehen können, wurde gegen sie ein Schauprozess eröffnet. Da es keine Beweise für die Mordanklage gab, hieß
es danach, sie seien an einer Verschwörung beteiligt gewesen und hätten Artikel verfasst, in denen zum Umsturz der bestehenden Verhältnisse aufgerufen worden sei. Damit seien sie verantwortlich für die Tat, da sie die Täter_innen
inspiriert hätten. Am 20. August 1886 wurden Todesurteile gegen die Angeklagten verkündet. Die Schlussreden der Verurteilten wurden als “Anklagen der Angeklagten” weltberühmt. Sie waren ein Manifest gegen die Ausbeutung und
für eine freie, menschliche Gesellschaft ohne soziale Ungerechtigkeit. Die vier Anarchisten Parsons, Engel, Fischer und Spiess wurden am 11. November 1887 gehängt. Ein weiterer Anarchist, aus Deutschland in die USA eingewandert, Louis Lingg beging einen Tag vor seiner Hinrichtung vermutlich Selbstmord. Linggs Worte zu dem gesprochenen Todesurteil…

„Ich sterbe glücklich am Galgen, denn ich bin überzeugt, dass die Hunderte und die Tausende, mit denen ich gesprochen habe, sich meiner Worte erinnern werden. Wenn sie uns erhängt haben, erst dann werden sie das Bombenwerfen erledigen. In dieser Hoffnung sage ich ihnen: Ich verachte Sie, ich verachte Ihren Auftrag, Ihre Gesetze, Ihre Gewaltherrschaft. Hängen Sie mich dafür.“

Die anderen Angeklagten wurden zu Haftstra-fen verurteilt und nach 7 Jahren, ebenso wiedie Hingerichteten vom neuen Gouverneur fürunschuldig und zu „Opfern eines Justizmordes“erklärt.
Die Demonstrationen am 1. Mai, die in der Fol-ge des Haymarket Massakers, überall auf derWelt abgehalten wurden, waren in Spanien amstärksten. Der 1. Mai 1890 bildete dabei den Auf-takt zur bis dahin größten europäischen Streik-welle, die erst am 8. Mai in seiner Allgemeinheitfür beendet erklärt wurde.

Für ein besseres Verständnis was wir in diesem Tag sehen…

Die Anarchist_innen in Chicago sind nicht fürdie Arbeit gestorben und noch weniger für die40 Stunden Woche. Sie wollten die Gesellschaftabschaffen und diese bis zu den Wurzeln ver-nichten, um eine neue Welt aufzubauen. Mitdem Kampf für den 8 Stunden Arbeitstag warder Versuch unternommen worden, den Arbeitszwang auf eine würdevollere Bezahlung und weniger Ausbeutung der Arbeiter_innen hin zu verändern. In den Prozessen dieses Arbeitskampfes fanden hohe Selbstorganisation der Arbeiter_innen und eine generelle Auflehnung gegen die Unterdrückung des Kapitals statt. Niedergeschlagen wurde diese Selbstorganisation durch massive Repression mit Todesfolgen. Wir sehen also mehr als nur den reformerischen Kampf für besser Arbeitsbedingungen in dieser Phase. Wir sehen auch eine Auflehnung gegen die bestehenden Verhältnisse, die Missstände sowie die Ausbeutung und Unterdrückung der
Menschen durch die Herrschenden und das Kapital. Daher wollen wir den ersten Mai als den Tag gegen die Arbeit und ‘unser’ gesellschaftliches Konzept von Arbeit und Konsum feiern und dementsprechend agieren.
Alte, abgelaufene Parolen und langweilige, ritualisierte Demonstrationen ziehen durch die Straßen, um den Herrschenden zu zeigen, dass ‘Wir’, als die Massen kontrolliert sind und auf ihr Regelwerk gehorchen. Wir, die Menschen, die in dieser Gesellschaft leben wissen nicht was Freiheit ist. Genauso wenig wie ein Löwe, der im Zoo
aufwächst und stirbt, niemals die Freiheit sehen wird und daher nicht wissen kann was Freiheit ist. Es bleibt uns nur das Streben danach, das Kämpfen dafür….
Natürlich kann es ein Leben ohne die klassische Lohnarbeit geben. Durch die bewusste radikale Aktion der  Enteignung der Waren z.B. durch Diebstähle, oder auch die Besetzung von leerstehenden Häusern, mit dem Versuch „freie“ Räume zu schaffen, um diese als Ausgangspunkt direkter Aktionen und Selbstverwaltung zu nutzen.
Wir sind Feinde von Unterdrückung, Konsum und Gehorsamkeit und deswegen auch Feinde der Arbeit. Wir wollen leidenschaftlich Zeit und Arbeit in Dinge investieren, die uns interessieren oder die wir als notwendig erachten. Das
kann und wird innerhalb der Logik des Kapitalismus nicht realisiert werden. Und selbst falls ein Individuum in dem ausgeübten Job seinen persönlichen Interessen nachgehen kann, ist diese Person in der Zwangsjacke der Lohnsklaverei gefesselt.
Der erste Mai ist für uns eine Feier der Konflikte mit dieser Gesellschaft. Er ist für uns eine Feier gegen die Arbeit und gegen die Warenlogik dieser Gesellschaft. Denn diese uns aufgezwungenen Ketten, lassen nicht zu, dass wir frei leben, solange wir uns nicht von ihnen befreien. Wir hassen die Logik dieser durch Arbeitswahn geprägten Gesellschaft!
Wir wollen keine Chefs, Politiker_innen oder Vertreter_innen! Wir kämpfen für Freiheit, Eigenverantwortlich-
kit, Selbstorganisation und Kollektivität! Dieser Staat und die Menschen die ihn unterstützen kotzen uns an! Tot allen Staaten!

Für die Anarchie!

1. Mai Demo in Salzburg

Termitinitus.org sorgt für musikalische Beschallung und Audio-Aufzeichnung der Redebeiträge.

Wir sehen uns bei der Demo!!

 

Kritische Literaturtage Salzburg 2016

Liebe Leute,

ich habe einiges an Programm in der Arge bei der Krilit16 aufgezeichnet. In den nächsten Wochen wird es bei uns erscheinen.

Danke an die Arge Kultur dass ihr das Festival gehostet habt. Danke an alle Autor_innen der Lesungen und an alle Helfer_innen, die die Tage ermöglicht haben.

Wenn ihr Lust bekommen habt, schaut doch nächstes Jahr vorbei, es braucht definitiv mehr Besucher_innen.

Hier schon mal das Porgramm der diesjährigen Krilit16. Was aufgezeichnet wurde, verrate ich an dieser Stelle noch nicht. Bis bald und viel Spass beim Hören!

Liebe Grüße, Susi

 

 

„Einer von uns“ Salzburg-Film-Premiere

Salzburgpremiere
„Einer von uns“

Fr. 28. Oktober 2016, 19.00 Uhr
Eintritt: freie Spende, empfohlen 4 bis 5 Euro | mit anschließendem Regiegespräch mit Stephan Richter

oneofus_plakat2009 erschoss ein Polizist in einem Vorort von Krems den 14-jährigen Flo P. bei einem Einbruch in eine Merkur-Filiale. „Wer alt genug zum Einbrechen ist, ist auch alt genug zum Sterben“, kommentierte Krone-Kolumnist Michael Jeannée damals kaltschnäuzig den Vorfall.
Inspiriert von dieser wahren Begebenheit greift EINER VON UNS das Lebensgefühl einer industriell geprägten Vorstadt in Österreich auf, in der ein riesiger Supermarkt Treffpunkt für die Bewohner des Ortes ist. Das Leben der Jugendlichen ist geprägt von Konsum, Rebellion und Ohnmacht und steht in einem drastischen Widerspruch zur stillen Angepasstheit der Erwachsenen. Ein Konflikt, der auch im Film in einer Tragödie enden muss.
„…ein Werk der Trauer über etwas kaum Begreifbares, in seiner Sprache kühl und zart zugleich, empathisch, aber ohne falsches Pathos.“
Stefan Grissemann, Filmkritiker & Journalist

Der Film feierte 2015 seine Weltpremiere beim Filmfestival in San Sebastián, die Ö-Premiere auf der Viennale und ist seither auf zahlreichen internationalen Filmfestivals zu sehen. 2016 gewann er den Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken, die ROMY für die beste Regie und lief in der „Perspektive deutsches Kino“ auf der Berlinale.

Mitschnitt vom Regiegespräch, demnäcchst auf Termitinitus | des pfeift

Vorfreude auf den Film kann bis nächste Woche gezügelt werden mit dem Podcast mit Filmankündigung im MARKradio.  Danke an Veronika, fürs Film nach Salzburg holen.

Clumsy | schreibt an Gefangene

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Schreibt an den Gefangene: An wen schreiben

Ahoi! Wie ihr wisst, sitzt Clumsy immer noch in U-Haft wegen Waldbesetzung & Festkettung an Schienen. Die Schwarze Rakel dachte, so Postkaren wären doch was! Quasi zwei Fliegen. Die könnt ihr ihm ins Gefängnis schicken und die Kohle, die rein kommt, geht auch an ihn. Seine Adresse:

Clumsy
ABC Rhineland
Kallsgasse 20
52355 Düren

more info: ABC Rhineland
seit Mai 2016 | since May 2016

 

 

Anarchist Summer Camp | 12-21.08.2016

 

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Was es werden soll

Das anarchistische Camp 2016 in Österreich hat zum Ziel, Menschen strömungs-, projekt- und grenzübergreifend zusammenzubringen und die Kooperation innerhalb der linken und anarchistischen Bewegung zu stärken. Herrschaftslose Gesellschaftsalternativen können nicht nur aus Büchern erlernt werden – sie müssen im richtigen Leben erprobt sein. Das Camp kann uns Erfahrungen mit Selbstorganisation ermöglichen, neue Perspektiven für soziales Zusammenleben eröffnen und Ideen für zukünftige Projekte schaffen. Außerdem fördert die gemeinsame Auseinandersetzung mit herrschaftskritischem Denken das Hinterfragen des eigenen Handelns.

Wir wollen eine zentrale Schnittstelle für die verschiedenen Kämpfe gegen die alltäglichen Formen von Rassismus, Sexismus und Ausbeutung schaffen und damit auch ein Vernetzungs- und Aktionsnetzwerk über die Dauer eines Camps hinaus aufbauen. Du brauchst weder in irgendeiner Szene zu sein noch dich mit irgendwelchen Theorien auszukennen, um am A-Camp teilzunehmen. Jede*r ist eingeladen, die*der sich mit emanzipatorischen und antiautoritären Ideen identifizieren kann.

Unsere Stärke liegt in solidarischer Gemeinschaft!

Was es gibt und was es kann – Ablauf und Programm

Das A-Camp ist kein “Urlaub” im üblichen Sinn. “Urlaub” beinhaltet die Trennung von Arbeit und Freizeit. Statt unsere Arbeitskraft zu regenerieren wollen wir unser Leben gemeinsam ohne Zwänge gestalten und die anarchistische Theorie mit einer solidarischen Praxis auffüllen: bei den Dingen des alltäglichen Lebens ebenso, wie bei Diskussionen, Workshops und beim gegenseitigen Kennenlernen.

Das Camp findet auf dem Gelände eines Hofkollektivs statt. Es gibt mehrere Wiesen, einen kleinen Fluss und wahrscheinlich einen Feuerplatz. Neben genügend Platz zum Zelten bietet das Camp die unterschiedlichste Infrastruktur und wir können ein paar der vorhandenen Räume nutzen (andere werden verschlossen bleiben).
Gemeinsam wird so gekocht, dass alle etwas essen können (Veganer*innen, Rücksicht auf Allergien oder stillende Mütter). Wichtig ist uns, einen solidarischen Anspruch praktisch umzusetzen: Wenn wir die anfallenden Alltagsarbeiten (einkaufen, kochen, putzen, aufräumen, …) gemeinsam bewältigen und in Kooperation auf alle Campteilnehmer*innen aufteilen, muss jede*r einzelne nur wenig Zeit dafür aufbringen.
Gelebte Anarchie setzt auch voraus, dass wir praktisch handeln. Um unseren Gastgeber*innen für das Bereitstellen ihres Geländes zu danken, wollen wir mit ihnen gemeinsam auch etwas schaffen, was am Gelände bleibt und ihnen zugutekommt.

Anmeldung und Programmpunkte

Für die Planung ist es wichtig, dass Teilnehmende sich auf der Homepage anmelden.

Was während des Camps inhaltlich passiert, hängt davon ab, was die Teilnehmenden machen wollen. Während es auch Raum für Spontanität geben wird, wollen wir uns darum bemühen, schon im Vorfeld den Großteil des Programms bekanntzugeben.

Falls du einen Programmpunkt (Workshop, Vortrag, oder was auch immer) beim Camp gestalten willst, kannst du diesen bis spätestens 30.6.2016 auf der Homepage anmelden. Eine Anmeldefunktion wird vor Ende März dort zu finden sein. Wir freuen uns auch über Vorschläge zu ganzen Workshop-Reihen. Falls du Fragen hast, kannst du uns auch schreiben. Wir werden dann aufgrund der vorhandenen Zusendungen im Juli ein vorläufiges Programm erstellen. Es wird aber auch die Möglichkeit geben, spontan am Camp etwas zu organisieren.
Wir wollen möglichst viele Initiativen und Projekte dazu ermutigen Workshops und Trainings für die Dauer des Camps zu gestalten. Gemeinsam wollen wir aus einem herrschaftskritischen Blickwinkel unterschiedlichste Themenbereiche behandeln – Theorie und Praxis, Workshops, Spiele, Musik, Vorträge und Diskussionen, Kochen, Filmen, Sport und Tanz uvm.

Wir freuen uns auf Eure Ideen!

Was die Vorbereitungsgruppe tut

Die Vorbereitungsgruppe hat den Platz organisiert, sorgt für die weiträumige Ankündigung und stellt die benötigte Infrastruktur bereit – aber ohne Leute, die selbstorganisiert das Camp auf- und abbauen, ohne Camp- und Küchenorganisation, ohne Leute die Essen besorgen, kochen, aufräumen, die gemeinsame Betreuung von Kindern organisieren usw. geht vor Ort gar nichts. Wir als Vorbereitungsgruppe versuchen, unser Wissen mit euch zu teilen, damit gemeinsam gefundene, nicht-hierarchische Organisationsstrukturen entstehen können. Wir sind auch keine fixe oder abgeschlossene Gruppe – jede*r, die will und mag ist aufgerufen, zur Organisation des Camps beizutragen und sich einzubringen.
Einige Punkte haben wir allerdings nach intensiven Diskussionen (zum Teil auch auf Grund der Erfahrungen aus anderen Camps) schon im Vorfeld entschieden. Wir wollen diese Punkte auf dem Camp nicht grundlegend neu diskutieren.

Respektvoller Umgang
Wir alle tragen Herrschaftsmechanismen in unseren Köpfen herum. Nichts desto trotz kann es uns gelingen, uns für die Zeit des Camps zu einem gewissen Grad einen Freiraum jenseits der gesellschaftlichen Normalität zu schaffen, wo wir spüren, wofür wir eigentlich kämpfen.
Grundvoraussetzung dafür ist, dass Diskriminierungen und Unterdrückungsmechanismen jeder Art auf dem Camp nicht geduldet werden und sich dafür auch jede*r verantwortlich fühlt. Das heißt: aufmerksam sein, selbst eingreifen und thematisieren, wenn solche Verhaltensweisen bei anderen oder sich selbst wahrgenommen werden. Passt aufeinander auf und respektiert die Grenzen anderer! Aus der Erfahrung eines reflektierten und solidarischen Umgangs können wir Liebe und Kraft für unser tägliches Engagement ziehen.

Frauen-, Inter- und Transgenderraum
Es wird ein eigenes Zelt ausschließlich für Frauen-, Inter- und Transgender als Treffpunkt und Freiraum zur Verfügung stehen.

Awarenessgruppe
Um einen respektvollen Umgang zu sichern und um insbesondere gegen Grenzüberschreitungen und Übergriffe entschlossen vorzugehen, wird es am Camp eine schon im Voraus gebildete Awarenessgruppe geben. Sie wird Ansprechpartnerin sein, falls Ihr von anderen belästigt werdet. Trotzdem ist es aber wichtig, dass wir uns alle verantwortlich fühlen!

Kinder
Wir möchten Eltern Lust darauf machen, mit ihren Kindern zu kommen. Auf dem Gelände gibt es viel Platz und Möglichkeiten sich auszutoben. Es wird auch ein Kinderzelt aufgestellt. Bringt gerne Ideen und Spielzeug mit! Dabei ist es nicht nur Aufgabe der Eltern, sich um ihre Kinder zu kümmern. Wir sollten alle versuchen, auf Kinder und ihre Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen.

Drugs and Rock’n Roll
Auch respektvoller und verantwortlicher Umgang mit lauter Musik, Drogen, oder anderem Verhalten, das andere beeinträchtigen kann gehört zu einem solidarischen Grundverständnis!

Hunde
Wir bitten euch eure Hunde zu Hause zu lassen. Eine größere Anzahl von Hunden auf dem Campgelände ist mühsam und erschwert die Teilnahme von Menschen mit Kindern.

Wagenbewohner*innen:
Auf dem A-Camp-Gelände dürfen keine Autos geparkt werden, dafür gibt es in der nahen Umgebung Abstellplätze. Bau- oder Wohnwägen, die als Wohnraum genutzt werden, können in begrenzter Anzahl auf einer kleinen Wiese des Geländes abgestellt werden. Um Schäden an der Wiese zu vermeiden und auf Grund des stark eingeschränkten Platzes sollen die dort abgestellten Wohnwägen aber für die Dauer deines Camp-Aufenthalts stehen bleiben und nicht mehr für Fahrtzwecke verwendet werden – Einkäufe im Supermarkt usw. lassen sich gemeinsam auch anders organisieren.

Sonstiges

Viele Leute werden nicht aus Österreich kommen. Wir müssen uns daher darum bemühen gemeinsame Sprachen zu finden und zu übersetzen. Bitte versucht auch, Leute nicht durch bestehende Freundeskreise auszuschließen.

Wir hoffen, dass sowohl erfahrene Aktivist*innen als auch neu am Anarchismus Interessierte am Camp teilnehmen werden! Fragen und Einwände können eine Chance sein eure Erfahrung weiter zu geben und Neues zu lernen.

Wann – Wo – Wie

Das A-Camp 2016 findet im nördlichen Niederösterreich von 12. bis zum 21. August statt. Wir freuen uns, falls du am Anfang oder am Ende des Camps Zeit, hast, beim An- oder Abbau zu helfen.
Mitte Juli gibt es auf der Homepage einen genauen Anfahrtsplan und Informationen über die Verkehrsanbindung. Autos dürfen nicht aufs Gelände fahren, aber es wird Abstellmöglichkeiten geben.

Es gibt keinen Fixbetrag für die Teilnahme. Mit ca. € 8.- pro Person und Tag ist es möglich, die Kosten für die komplette Infrastruktur und den Lebensmitteleinkauf zu decken. Wenn du nicht so viel zahlen kannst, ist das kein Hindernis. Wenn du solidarisch mehr zahlen kannst, ist das auch kein Hindernis.
Bring Zelt, Schlafsack, Decken und vor allem dein Essgeschirr selbst mit (am Gelände ist keins vorhanden!). Auch an warmen Tagen kann es in der Nacht sehr kalt werden – warme Kleidung und Regenschutz sind unbedingt angebracht! Auch ein Rad ist praktisch, wenn du z. B. in den Ort fahren willst.
Wenn es Fragen und Bedürfnisse gibt, bei denen wir Euch im Vorfeld unterstützen können, dann schreibt uns!

Wir freuen uns auf Euch und das Camp!

Mit Liebe & Kraft
die Vorbereitungsgruppe für das A-Camp 2016 in Österreich

 

Hoch der 1. Mai! | Für die Anarchie!

Der 1. Mai und eine anarchistische Perspektive darauf

Quelle: (B) Anarchistische Beiträge zum ersten Mai 2013 – Broschüre

84778Dieser Text soll uns allen noch einmal ins Gedächtnis holen, welche Geschichte der 1. Mai als internationaler Feiertag hat, und, dass in der Entstehung dieses Tages ein Stück anarchistischer Historie zu finden ist. Wir möchten mit diesem
Beitrag versuchen unsere Teilhabe an diesem einen Tag der Auflehnung zu begründen und noch einmal mehr das Bewusstsein für ihn schärfen.
Auch und gerade deshalb erscheint es uns wichtig uns mit dem Entstehungstag 1886 auseinander zu setzen und auf eben dessen Geschichte verweisen. Dieser Text erzählt allerdings ‘nur’ die Geschichte der Haymarket Ereignisse, er lässt die weiteren 127 Jahre Geschichte rund um den 1. Mai außen vor, welche durchaus auch anarchistische Motivationen beinhalten.

Die Haymarket Affäre

Die Ursprünge des 1. Mai liegen in den USA. In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts kamen mit der Einwandererwelle aus Europa viele in ihrer Heimat verfolgte Sozialist_innen und Anarchist_innen in die USA. Während der Neuorganisierung der nordamerikanischen Arbeiterbewegung spielten sie eine wichtige Rolle.
Anarchist_innen wollten damals wie heute eine Gesellschaft ohne Herrschaft des Menschen über den Menschen aufbauen. Vor allem in Chicago, eines der großen Industriezentren, wurden sie zur treibenden Kraft der Arbeiterbe-
wegung. Viele Gewerkschaften und Zeitungen wurden von ihnen ins Leben gerufen. Bereits in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts wurden von Anarchist_innen und Sozialist_innen die Forderung nach einem 8-Stunden-Tag
in den USA aber auch in sämtlichen Ländern auf dieser Welt, erhoben. 1884 wurde die Forderung auf dem „All- Unions Day“ der Gewerkschaften erneut gestellt und eine landesweite Kampagne beschlossen. Durch eine großangelegte Streikoffensive und einen landesweiten Generalstreik am 1. Mai 1886 sollte der 8-Stunden-Tag endgültig durchgesetzt werden. Anarchist_innen wurden, wie ein Chronist der Arbeiterbewegung schrieb, zum Motor und revolutionärern-Spitze der gesamten Bewegung.
Am 1. Mai 1886 wurde der Generalstreikaufruf von 350.000 Arbeiter_innen befolgt, davon 40.000 aus Chicago. Unternehmen setzten Streikbrecher, Polizei und privat angeheuerte Söldnertruppen gegen die Streikenden ein. Am
3. Mai fand in der Nähe der Landmaschinenfabrik McCormick eine Massenveranstaltung der Holzarbeitergewerkschaft statt. Die Polizei überfiel die Versammlung und erschoss 4 Arbeiter. Einen Tag später versammelten sich aus Protest darüber tausende auf dem Chicagoer Haymarket. Als die Versammlung begann sich
aufzulösen, wurde sie von einer Polizeieinheit angegriffen. Augenblicke später detonierte eine Bombe, die von einem Unbekannten geworfen wurde. Bis heute ist nicht geklärt, ob es sich um einen “Provokateur“ handelte. Die Polizei eröffnete sofort das Feuer auf die fliehenden Männer, Frauen und Kinder. Der ganze Platz war von Leichen übersät.
Da auch sieben Polizisten getötet wurden, hatten Staat und Unternehmer nun endlich einen Vorwand um gegen die Arbeiter_innenbewegung vorzugehen. Hunderte von Arbeiter_innen, egal ob aus anarchistischen, sozialistischen
oder kommunistischen Kreisen, wurden verhaftet. Den prominentesten Anarchisten wurde wegen der Haymarket Vorfälle der Prozess gemacht. Obwohl nachgewiesen war, dass keiner der Angeklagten die Tat hätte begehen können, wurde gegen sie ein Schauprozess eröffnet. Da es keine Beweise für die Mordanklage gab, hieß
es danach, sie seien an einer Verschwörung beteiligt gewesen und hätten Artikel verfasst, in denen zum Umsturz der bestehenden Verhältnisse aufgerufen worden sei. Damit seien sie verantwortlich für die Tat, da sie die Täter_innen
inspiriert hätten. Am 20. August 1886 wurden Todesurteile gegen die Angeklagten verkündet. Die Schlussreden der Verurteilten wurden als “Anklagen der Angeklagten” weltberühmt. Sie waren ein Manifest gegen die Ausbeutung und
für eine freie, menschliche Gesellschaft ohne soziale Ungerechtigkeit. Die vier Anarchisten Parsons, Engel, Fischer und Spiess wurden am 11. November 1887 gehängt. Ein weiterer Anarchist, aus Deutschland in die USA eingewandert, Louis Lingg beging einen Tag vor seiner Hinrichtung vermutlich Selbstmord. Linggs Worte zu dem gesprochenen Todesurteil…

„Ich sterbe glücklich am Galgen, denn ich bin überzeugt, dass die Hunderte und die Tausende, mit denen ich gesprochen habe, sich meiner Worte erinnern werden. Wenn sie uns erhängt haben, erst dann werden sie das Bombenwerfen erledigen. In dieser Hoffnung sage ich ihnen: Ich verachte Sie, ich verachte Ihren Auftrag, Ihre Gesetze, Ihre Gewaltherrschaft. Hängen Sie mich dafür.“

Die anderen Angeklagten wurden zu Haftstra-fen verurteilt und nach 7 Jahren, ebenso wiedie Hingerichteten vom neuen Gouverneur fürunschuldig und zu „Opfern eines Justizmordes“erklärt.
Die Demonstrationen am 1. Mai, die in der Fol-ge des Haymarket Massakers, überall auf derWelt abgehalten wurden, waren in Spanien amstärksten. Der 1. Mai 1890 bildete dabei den Auf-takt zur bis dahin größten europäischen Streik-welle, die erst am 8. Mai in seiner Allgemeinheitfür beendet erklärt wurde.

Für ein besseres Verständnis was wir in diesem Tag sehen…

Die Anarchist_innen in Chicago sind nicht fürdie Arbeit gestorben und noch weniger für die40 Stunden Woche. Sie wollten die Gesellschaftabschaffen und diese bis zu den Wurzeln ver-nichten, um eine neue Welt aufzubauen. Mitdem Kampf für den 8 Stunden Arbeitstag warder Versuch unternommen worden, den Arbeitszwang auf eine würdevollere Bezahlung und weniger Ausbeutung der Arbeiter_innen hin zu verändern. In den Prozessen dieses Arbeitskampfes fanden hohe Selbstorganisation der Arbeiter_innen und eine generelle Auflehnung gegen die Unterdrückung des Kapitals statt. Niedergeschlagen wurde diese Selbstorganisation durch massive Repression mit Todesfolgen. Wir sehen also mehr als nur den reformerischen Kampf für besser Arbeitsbedingungen in dieser Phase. Wir sehen auch eine Auflehnung gegen die bestehenden Verhältnisse, die Missstände sowie die Ausbeutung und Unterdrückung der
Menschen durch die Herrschenden und das Kapital. Daher wollen wir den ersten Mai als den Tag gegen die Arbeit und ‘unser’ gesellschaftliches Konzept von Arbeit und Konsum feiern und dementsprechend agieren.
Alte, abgelaufene Parolen und langweilige, ritualisierte Demonstrationen ziehen durch die Straßen, um den Herrschenden zu zeigen, dass ‘Wir’, als die Massen kontrolliert sind und auf ihr Regelwerk gehorchen. Wir, die Menschen, die in dieser Gesellschaft leben wissen nicht was Freiheit ist. Genauso wenig wie ein Löwe, der im Zoo
aufwächst und stirbt, niemals die Freiheit sehen wird und daher nicht wissen kann was Freiheit ist. Es bleibt uns nur das Streben danach, das Kämpfen dafür….
Natürlich kann es ein Leben ohne die klassische Lohnarbeit geben. Durch die bewusste radikale Aktion der  Enteignung der Waren z.B. durch Diebstähle, oder auch die Besetzung von leerstehenden Häusern, mit dem Versuch „freie“ Räume zu schaffen, um diese als Ausgangspunkt direkter Aktionen und Selbstverwaltung zu nutzen.
Wir sind Feinde von Unterdrückung, Konsum und Gehorsamkeit und deswegen auch Feinde der Arbeit. Wir wollen leidenschaftlich Zeit und Arbeit in Dinge investieren, die uns interessieren oder die wir als notwendig erachten. Das
kann und wird innerhalb der Logik des Kapitalismus nicht realisiert werden. Und selbst falls ein Individuum in dem ausgeübten Job seinen persönlichen Interessen nachgehen kann, ist diese Person in der Zwangsjacke der Lohnsklaverei gefesselt.
Der erste Mai ist für uns eine Feier der Konflikte mit dieser Gesellschaft. Er ist für uns eine Feier gegen die Arbeit und gegen die Warenlogik dieser Gesellschaft. Denn diese uns aufgezwungenen Ketten, lassen nicht zu, dass wir frei leben, solange wir uns nicht von ihnen befreien. Wir hassen die Logik dieser durch Arbeitswahn geprägten Gesellschaft!
Wir wollen keine Chefs, Politiker_innen oder Vertreter_innen! Wir kämpfen für Freiheit, Eigenverantwortlich-
kit, Selbstorganisation und Kollektivität! Dieser Staat und die Menschen die ihn unterstützen kotzen uns an! Tot allen Staaten!

Für die Anarchie!

1. Mai Demo in Salzburg

Termitinitus.org sorgt für musikalische Beschallung und Audio-Aufzeichnung der Redebeiträge.

Wir sehen uns bei der Demo!!

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Filmpremiere in Salzburg: Jedes Jahr nie wieder | Der Wiener Akademikerball

 

Das Sub Salzburg zeigt am 23.01.2016  um 21:00 Uhr den Film “Jedes jahr nie wieder. Der Wiener Akademikerball”.

Die Filmemacher Paul Buchinger und David Pichler erzählen in mehreen Akten die Geschichte des vormalls “Ball des Wiener Korporationsrings”. Heuet Akademikerball genannt, sie recherchieren und Fragen nach, doch lasst euch selbst überraschen.

Salzburg Premiere und Diskussion mit Solikasse für die diesjährige Repression (wir hoffen natürlich dass es keine geben wird) der bislang untesagten Gegendemonstration am 29.01.2016.

Event auf Facebook
„Jedes Jahr Nie Wieder“ thematisiert die aktuell wohl umstrittenste Veranstaltung Österreichs, den von der FPÖ organisierten Wiener Akademikerball (ehemals WKR-Ball für „Wiener Korporationsring“). Der Film folgt einem chronologischen Ablauf von der Anti-Akademikerball-Demonstration 2014 bis zu jener im Jahr 2015. In den Fokus rückt dabei der dubiose Fall des verurteilten Demonstranten Josef S. mitsamt seiner rechtlichen und rechtsstaatlichen Komponente. Auch und speziell die ausufernde mediale Gewaltdebatte wird analysiert: Warum reagiert die österreichische Gesellschaft und ihr Boulevard derart sensibel auf linke Proteste? Wer organisiert die Anti-Akademikerball-Proteste und wie kooperieren die Bündnisse untereinander? Der Zielscheibe des jährlichen Protests auf den Grund gehend, widmen Paul Buchinger und David Pichler der Wiener akademischen Burschenschaft Libertas ein Portrait, das sowohl das ideologische Korsett als auch den Alltag deutschnationaler Verbindungsstudenten umreisst.