Singing Lecture by Corey Dolgon

In Search of One Big Union: Folksongs and the U.S. Labor Movement

Songs of Solidarity Booklet [termitinitus.org empfielt sie beim anhören anzusehen]

A Singing Lecture by Corey Dolgon Folksinger and Sociologist

Corey Dolgon, a Ph.D in American Culture and Sociology Professor has been performing “singing lectures” for almost two decades. Focusing on the role that folksongs play in the U.S. labor movement, Corey’s words and music bring both history and theory to life. He is a long-time labor activist and community organizer and has used folk songs to build solidarity on the line and engage students in the classroom. This singing lecture covers labor history from a multicultural perspective and examines the function of folk songs in workers’ lives, labor, and organizing. The lecture can be tailored for specific needs and time periods, but generally runs about an hour to an hour and a half depending on format. Corey is very adept at gaining audience participation and provides an object lesson in how the collective acts of singing can enhance the feelings of solidarity and create new possibilities for collective identities.

Here’s what students, faculty and labor folk have to say about Corey’s performances:

Simply said, faculty and students at UCF were blown away by this unique method and message. Professor Dolgon’s ability to weave stories through song was powerful and thought provoking. Unlike any academic lecture I have experienced, I was eager to hear the next story and was disappointed when it was over. My students agreed that it was by far the most interesting colloquium they have ever attended. –Scott Carter, Sociology Dept. University of Central Florida

“Corey’s work weaves together a coherent and accessible narrative about labor struggles with a tour de force of labor songs that move an audience with workers’ own articulate descriptions of their conditions and inspiring visions of movements to improve those conditions.” –Chris Dale, Professor of Sociology, New England College

“Corey’s music added tremendous spirit to our National Labor Assembly. Hearing and singing labor songs gave our nurses a sense of community with others in the union movement and helped build energy at our meetings. I encourage other unions to add Corey’s talents and expertise to their agendas.” –Cheryl Johnson, President, United American Nurses, AFL-CIO

“Well grounded in academic literature and the multicultural American songbook. Imagine an event that attracts from every campus demographic: international students, faculty, staff, undergraduates, emeriti faculty, and community activists, and has them all standing together enthusiastically singing songs about solidarity. We have never had an event like this! I have already had requests to bring Professor Dolgon back!” –Melinda Jo Messineo, Sociology Dept. Chair, Ball State University

Corey Dolgon’s “singing lecture” is a hit. Those who attended–from union retirees to active union member to academics and management were entertained and enlightened. A good time and good learning. –John Ralston, Asst. Director, University of Louisville Labor-Mgt Center

Corey’s wonderful voice, abundant energy, and great knowledge about folksongs, the labor movement, and other social movements were entertaining, very informative, and inspiring. He made a major impact on WPUNJ, performing in front of almost 300 students and faculty. –Kathleen Odell Korgen, Sociology Professor, William Patterson University

Mit freundlicher Unterstützung der ÖH Fakultätsvertretung Kultur- und Gesellschaftswissenschaft

Danke Emii für die Aufnahme und Technik

Inhalte der Singing Lecture

Marx, Engels, and Manifestos
Der Fortschritt der Industrie, dessen willenloser und widerstandsloser Träger die Bourgeoisie ist, setzt an die Stelle der Isolierung der Arbeiter durch die Konkurrenz ihre revolutionäre Vereinigung durch die Assoziation. Mit der Entwicklung der großen Industrie wird also unter den Füßen der Bourgeoisie die Grundlage selbst hinweggezogen, worauf
sie produziert und die Produkte sich aneignet. Sie produziert vor allem ihren eigenen Totengräber. Ihr Untergang und der Sieg des Proletariats sind gleich unvermeidlich.

Eugene V. Debs
Solange es eine Unterschicht gibt, bin ich darin, solange es ein kriminelles Element gibt, bin ich Teil davon, und solange auch nur eine Seele im Gefängnis sitzt, bin ich nicht frei.

Sojourner Truth
Das Leben ist sowieso ein harter Kampf. Wenn wir lachen und ein bisschen singen, während wir den guten Kampf der Freiheit kämpfen, wird alles leichter. Ich werde nicht zulassen, dass das Licht meines Lebens von der Dunkelheit um mich herum bestimmt wird.

Emma Goldman
Ich glaubte nicht, dass eine Sache, die für ein schönes Ideal stand, für Anarchismus, für Befreiung und Freiheit von Konventionen und Vorurteilen, die Verleugnung von Leben und Glück verlangen sollte. Ich beharrte darauf, dass unsere Sache nicht von mir erwarten könnte, eine Nonne zu werden, und dass unsere Bewegung sich nicht in ein Kloster wandeln sollte. Wenn es das hieß, dann wollte ich es nicht. „Ich will Freiheit, das Recht auf Selbstverwirklichung, das Recht aller auf schöne, strahlende Dinge!“ Anarchismus bedeutete das für mich, und ich würde es leben, ungeachtet aller Welt – Gefängnisse, Verfolgung, alles. Ja, selbst ungeachtet der Verdammung durch meine Kameraden würde ich mein schönes Ideal leben.

Drei Kernfunktionen von
Protestliedern:

Das Gefühl der eigenen Identität der Protestieren den zum Ausdruck bringen, und die Würde und Hingabe, die ihre Arbeit ausstrahlt (insbesondere in der Musik der Arbeiter- und Bürgerrechtsbewegung)

Das Artikulieren spezieller politischer Ideologien und die Analyse grundlegender Konflikte, die der Bewegung häufig einen moralischen Rahmen oder eine Mission geben.

Die Entwicklung von Solidarität, und das Überkommen von Eigenheiten der Identitäten, seien diese individueller, „rassischer“, ethnischer oder geschlechtlicher Natur, um in der Praxis das Gefühl einer großen Verbindung oder Bewegung zu schaffen.

Aunt Molly Jackson

„Als sie sah, wie diese kleinen Babys verhungerten, wie Fliegen um sie herum starben, fing Aunt Molly an, sich für gute Löhne für ihre Väter zu interessieren. Sie stand vor den Bergarbeitern auf, sang ihnen Lieder vor, hielt Reden, schrie sie an, ihr Werkzeug nieder zu legen und zu warten, bis der Chef ihre Bezahlung erhöhe. Sie erzählt von den Treffen, die sie hatten. Wie einem die Winchester-Gewehrkugeln den Kies ins Gesicht schossen, während man Gespräche über die reichen Kohlegrubenbetreiber und die armen hungrigen Bergarbeiter hatte. In einem Jahr erzählte Tante Molly mehr Wahrheit, als die Politiker ertragen konnten, also wurde es in Kentucky zu heiß für sie.”

Wobblies: Industrial Workers of the World

„Wenn jemand ein paar trockene Fakten so in ein Lied verpacken kann dass sie weniger trocken wirken, wird er die Arbeiter, die zu unintelligent oder zu gleichgültig sind, um eine Broschüre zu lesen oder ein Editorial zur Wirtschaftswissenschaft.”

Umweltbewegung

„Die immense Aufgabe für diejenigen, die andere Wertvorstellungen betonen möchten, ist, den Kampf für sozialen Wandel spaßig und sexy zu machen. Damit meine ich nicht, dass wir Bilder von Sexualität verwenden müssen, sondern dass wir eine Art des Nachdenkens über den Kampf gegen Armut, gegen Obdachlosigkeit, für Gesundheitsfürsorge
und Kinderbetreuung, um die Umwelt zu schützen, die sich mit Vergnügen, Spaß und Glück verbinden lässt.”

Huddie Leadbetter (LeadBelly)

„Wenn man noch nie mutterseelenallein im Ge fängnis war und allein im Regen stand, wird man die volle Bedeutung von Gefängnisliedern nie ve stehen. Wie es ist, auf das Licht des Zugs zu warten, das einen in die Freiheit bringt, oder die Mutter oder die Liebste bringt, die ein Begnadigungs schreiben mithaben, das die Freiheit bedeutet.“

Woody Guthrie

„Ich hasse Lieder, die dich denken lassen, dass du nicht gut bist. Ich hasse Lieder, die dich denken lassen, dass du geboren wurdest, um zu verlieren. Du zum Verlieren bestimmt ist. Weil du zu alt bist oder zu jung oder zu dick oder zu dünn oder zu hässlich oder dieses oder jenes. Lieder, die dich runterziehen oder dich wegen deines Pechs verarschen. Ich bin dabei, diese Lieder bis zu meinem letzten Atemzug und meinem letzten Blutstropfen zu bekämpfen. Ich bin auf der Suche nach Liedern, die dir beweisen, dass dies deine Welt ist und dass, wenn es dich ziemlich hart getroffen hat und es dich ein Dutzend mal umgehauen hat, egal welche Farbe, welche Größe du hast, wie du gebaut bist, Ich bin hier um die Lieder zu singen, die dich stolz machen auf dich selbst und auf deine Arbeit.”

Songs in the Struggle

„Seinen eigenen Körper für die Sache einzusetzen dort wo Körper buchstäblich zur Waffe der Bewegung wurden, oft in der Schusslinie. Singen ist auch ein körperlicher Akt: Seine Stimme nach draußen zu tragen war bei Treffen eine Art Probe dafür, bei Demonstrationen den eigenen Körper an die Frontlinie zu stellen. Das Gefühl von persönlicher Kraft, das man beim gemeinsamen Singen verspürt, wurde dabei zur Bewegungskraft an vorderster Front.”

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